…bist du ein Bastard.“ – Eigentlich ein ziemlich cooler Spruch, wenn er auch auch vordergründig recht niveaulos daher kommt. Trotzdem werde ich in Zukunft sinngemäß so Leben. Jeder der nicht meiner Meinung ist wird gnadenlos zugeflamed und solange bedrängt bis er mir zustimmt, ach halt, mach ich das nicht jetzt schon? Wie dem auch sei. Übrigens kommt die Aussage von der Berliner Rap-Kombo K.I.Z. (http://www.k-i-z.com/). Ich weiß, der ein oder andere wird sich nun denken: „Verdammt, der hört Rap, wasn Idiot.“ Aber ganz ehrlich, wenn ihr so denkt ist Musik vielleicht etwas zu hoch für euch, denn Musiknazis dürfen gerne draußen bleiben.

Musiknazis haben ein Problem Musik richtig zu verstehen bzw. versuchen eine gewisse Stimmung gegen ihre Hass-Richtung zu machen. Aber auch in vielen anderen Bereichen unseres Lebens gibt es Leute, die nichts verstehen. Zum Beispiel Henryk M. Broder, ein bekennender Bild-Leser, Israel- & USA-Freund und „ausgezeichneter“ Kultur-Journalist. Er schrieb kürzlich über das beliebte Bildblog (www.bildblog.de), dass die Blogger und Leser „frustrierte Wichser“ seien. Jedem sie ans Herz gelegt einen Blog-Eintrag, der wohl bei geistiger Umnachtung enstandt, eines „ausgezeichneten“ deutschen Journalisten zu lesen, in dem er die deutsche Meinungsfreiheit und die Autoren und Leser des Bildblogs harsch angreift.
Der Gipfel dieses Versuches eine pseudo-intellektuelle Schlammschlacht zu provozieren ist, dass die Welt eben diesen Artikel veröffentlichte, natürlich ohne die „Wichser“. Achja, nicht dass einige von Broders Mitbloggern im Blog „Achse des Guten“ für die Zeit arbeiten…
Broders Original: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/spotlight/niggemeier_co_die_laus_die_bruellte/
Welt Version: http://www.welt.de/kultur/article1708089/Der__BILDblog_und_die_Fehler_der_Anderen.html
Ich empfehle, geniessen :)

Dass die BILD manchmal tatsächlich ziemlich lächerlich und hilflos ist beweist folgendes Blog: http://wortvogel.de/?p=1005 – Zumindest beweist es das für jeden der das Display vom iBook Air nicht für „einen brillant explodierenden LED-Monitor“ hält.

Achja, was in der letzten Zeit noch so los war:


Ich hab es in letzter Zeit so oft gesehen ;) Zu diesem Punkt kann ich dem geneigten Leser auch nur den Film „Hunting Party“ mit Richard Gere empfehlen. Für mich ein Film, der sich deutlich mit Kriegsgebieten beschäftigt und eben nicht nur die „heroische“ Seite der Soldaten zeigt.

A propos zeigen, heutzutage geht es ja immer mehr darum den Leuten Dinge zu zeigen, als etwas handfestes zu haben. Wie lassen sich sonst die bunten Roadshows von Unternehmen wie Microsoft, Apple oder Sony erklären? Grundsätzlich muss der Zuschauer von Farbexplosionen quasi erschlagen werden und an jeder Ecke gibt es animierte Objekte oder Filme. Selbstverständlich ist das nichts Neues. Mittlerweile passiert es aber immer öfter, dass wir nicht nur in Schaufenster von Displays mit wunderbar animierten Filmen oder schönen Menschen sehen müssen. Auch der ÖPNV wird mittlerweile davon überrannt. In den Niederlanden ist dies offensichtlich schon länger üblich, denn die Busse die bei uns rüber nach NL fahren haben schon seit über einem Jahr teilweise Displays integriert, damit man die Fahrgäste erfolgreich mit Werbung zumüllen kann.
Seit ungefähr Anfang des Jahres fahren nun auch die ersten Aachener Busse rum, die mehr sind als einfach nur ein Bus sondern fast schon fahrendes „Spamtainment“. Denn was ist diese Werbeflut eigentlich? Richtig, nervig und daher wohl am ehesten mit Spam zu betiteln.

Abschließend sollte ich mich über WoW auslassen oder wenigstens meine Gilde flamen… ich habe dazu weder Lust, noch wüsste ich was ich schreiben sollte.
Dennoch kann ich verkünden, dass wir mittlerweile recht zügig durch Hyjal und Black Temple gehen und seit 3 Wochen vor Illidan stehen. Der konnte uns am Dienstag noch Kopfschmerzen bereiten, sollte aber in der aktuellen ID fallen.



One Response to “„Wenn du es magst dann bist du cool, wenn du es nicht magst…”  

  1. 1 Berliner

    Öhm… in Berlin fahren die Ubahnen seit circa 8 Jahren mit LCD Displays im Wagon umher…

    Stichwort: „Berliner Fenster“


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